Prinzipien

Freiheit und Verantwortung

Schüler, die ihren eigenen Leidenschaften und Interessen folgen, wachsen und lernen in einer Art und Weise, die einzigartig und bedeutsam für ihr Leben ist. Wir respektieren die individuelle Motivation unserer Schüler und geben ihnen die Freiheit und persönliche Verantwortung, ihr Lernen selbst zu gestalten. Wir verzichten auf Zwang, Konkurrenz und unerwünschte Bewertung.

Vertrauen und Unterstützung

In einer angst- und zwangsfreien Atmosphäre entstehen Vertrauen und gegenseitiger Respekt. Die Lehrer unterstützen die Schüler individuell in ihrer persönlichen Entwicklung. Sie helfen ihnen, die Ressourcen ausfindig zu machen, die sie für ihren selbst gewählten Lernweg benötigen.

Selbständiges Lernen

Lernen ist am effizientesten, am tiefgründigsten und am nachhaltigsten, wenn der Lernende seinen eigenen Interessen nachgeht und über Methoden und Tempo selbst entscheidet. Je nach fachlichen und sozialen Interessen werden auf Nachfrage der Schüler „Kurse“ gebildet, die jahrgangsübergreifend über alle Altersstufen arbeiten. Die inhaltliche Festlegung der Wissensaneignung und das methodische Vorgehen erfolgen in Form von Verabredungen der Schüler mit dem einzelnen Lehrer. Die Schüler können sich auch entscheiden, außerhalb von Kursen zu lernen. Der Besuch von Kursen ist keine Pflicht.

Demokratie

Die NETZWERK-SCHULE versteht sich als Demokratische Schule. In einem wöchentlich tagenden Parlament – der Schulversammlung – werden Entscheidungen über die Regeln des Zusammenlebens, über Anschaffungen und über die Einstellung von neuen Lehrern getroffen. Schüler und Lehrer verfügen über jeweils eine Stimme. Die Schulversammlung wird nach parlamentarischen Verfahrensweisen geleitet. Regeln, die durch die Schulversammlung aufgestellt werden, gelten für Schüler und Lehrer gleichermaßen. Ein Rechtskomitee dient als Instrument der Konfliktlösung.