FAQ: Bewertungen

Gibt es an der NETZWERK-SCHULE Noten?

Nein. Noten – die standardisierte Bewertung von Schüler*innenleistungen in Ziffern oder Worten – erwecken den Anschein, objektiv und gerecht zu sein. Doch das sind sie nicht. Zensuren können äußerst ungünstige Auswirkungen auf die Leistungsentwicklung haben: Sie gehören zu den stärksten Auslösern von Schulangst und blockieren damit Lernfreude und Leistungszuversicht. Sie behindern oder zerstören die Motivation für die Auseinandersetzung mit Sachthemen und fachlichen Problemen. Wir schließen uns der Kritik an Noten an, die wissenschaftlich untersucht und bestätigt wurde. (Expertise des Grundschulverbandes, s. Literatur am Ende der Konzeption)

Wie wird der Lernfortschritt bewertet?

Wir finden es nicht sinnvoll, die Lernfortschritte der Schüler*innen ungefragt zu bewerten und sie mit diesen Ergebnissen zu konfrontieren. Lernen ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Durch Bewertung und den damit verbundenen Erwartungsdruck stört man die Entfaltung dieses Grundbedürfnisses eher, als dass man es fördert. Die Schüler*innen können ihren Lernfortschritt selber anhand der Kompetenzraster ablesen und mit Hilfe von erwünschten Feedback anderer.

Wie wird der Lernfortschritt dokumentiert?

Da an der NETZWERK-SCHULE Tests und Leistungskontrollen der Schüler*innen im herkömmlichen Sinn vermieden wird, wird der Lernfortschritt durch Selbstevaluation der Schüler mittels Kompetenzraster wahrgenommen. Damit knüpfen wir an die Erfahrungen des Instituts Beatenberg in der Schweiz an, das langjährige Erfahrungen auf diesem Gebiet vorzuweisen hat.